Felix Katzenfutter

felix-katzenfutter-im-testDie Katzenfutter Marke Felix gehört zu den bekanntesten. Vor allem aufgrund der starken Werbepräsenz. Tatsächlich wird die Marke – was viele nicht wissen von der FELIX – Nestlé© Deutschland AG geführt und vertrieben. Laut deren Internetseite würden kleine Racker wie Felix alles für das FELIX Katzenfutter tun. Leider hat sich herausgestellt, dass die Zusammensetzung nicht allzu hochwertig ist. Auch, wenn der Preis dafür vergleichsweise niedrig angesetzt ist und das Nassfutter somit erschwinglich wird. Zumindest das muss man dem Hersteller lassen. Noname Marken sind meist noch deutlich minderwertiger. Die „So gut wie es aussieht“ Beutel wurden bereits in der Vergangenheit durch uns getestet. Felix Kaninchen, Ente in Gelee wurde stellvertretend für den Felix Katzenfutter Test genommen. Auch die anderen Sorten sind in der Zusammensetzung fast identisch.

Was kam beim Felix So gut wie es aussieht Beutel Test heraus?

Ganz klar negativ anzumerken war an erster Stelle: Es enthielt Konservierungsstoffe und Getreide. Beides ist nachteilig für die Katze und sollte in keinem guten Katzenfutter drinstecken. Diese beiden Komponenten ziehen sich im Prinzip durch alle (der Redaktion bekannten) Futtersorten von Felix. Auch in der getesteten „Kaninchen, Ente in Gelee“ Sorte kann man in den Inhaltsstoffen auf der Rückseite der Dose, siehe Bild nachlesen, was neben dem geringen Fleischanteil noch in dem Futter steckt.

Positiv anzumerken ist jedoch, dass augenscheinlich auf Zucker verzichtet wurde. Denn auch hier setzen viele Hersteller auf den süßen Zusatz, um das Futter für die Katze schmackhafter zu machen. In der Natur jedoch nehmen Katzen so gut wie kein Zucker und Getreide zu sich. Der Fleischanteil ist leider sehr niedrig mit unter 10%. Doch Vorsicht: Manche Felix Sorten scheinen auch Zucker aufzuweisen.

Wichtige Eigenschaften im Überblick:

  • Rohfaseranteil relativ gering: 0,1 – 0,5 %
  • Enthält Zusatzstoffe
  • Pflanzliche Nebenerzeugnisse (Getreide)
  • Fleischanteil gering: 8%
  • Proteingehalt 7%

Das Felix Katzenfutter: Erfahrungen und Test

Es fällt auf, dass der Proteingehalt leider ebenfalls ziemlich gering ausfällt. Dieser beläuft sich beim Felix Katzenfutter auf gerademal 7%. Besser oder ideal wäre jedoch ein Anteil von 20-40%. Geschmacklich scheint das Futter erfahrungsgemäß bei den meisten Katzen relativ gut anzukommen. Die Katze muss jedoch auch Gelee mögen. Bei der getesteten Variante ist nunmal keine Soße dabei – die Redaktionskatze James jedoch bevorzugt Katzenfutter in Soße. Das Problem ist nämlich, dass die Stückchen bei der Aufbewahrung im Kühlschrank relativ schnell austrocknen. Dann sieht das Futter so aus, wie auf dem Bild zu sehen. Immerhin weist das Futter jedoch eine Feuchtigkeit von über 80 % auf. Nichtsdestotrotz wirkt das Katzenfutter bereits nach kurzer Zeit nicht mehr sehr appetitlich. Der Geruch ist relativ angenehm, jedoch nicht allzu fleischig.

Konsistenz und Zusammensetzung

An der Konsistenz fällt sofort auf, dass nicht so viel echtes Fleisch erkennbar ist. Es sind nicht komplett gepresste Pallets wie oft erkennbar, eher eine Mischung aus Pallets und Feischfasern. Hier wurde mit pflanzlichen Nebenerzeugnissen, also hauptsächlich Getreide nachgeholfen. Im Katzenfutter ist dies jedoch nachteilig – für Katzen gesund nicht unbedingt. Denn: Katzen essen in der Natur fast nur Fleisch und ernähren sich weder von Zucker (auch nicht in Form von Früchten), noch von Getreide. Es handelt sich also um einen billigen Zusatz, um das Futter günstiger und Ertragreicher zu machen.

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Hierfür wurde zumindest auf die Beigabe von Zucker verzichtet (in den getesteten Sorten – es gibt auch Felix Sorten mit Zucker). Dafür gibt es Zusatzstoffe und Konservierungsstoffe. Der Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen sowie der Fettgehalt sind ok. Der Fleischgehalt ist jedoch unterirdisch gering, wie auch bei Kitekat. Dieser fällt mit etwa 8% sehr niedrig aus. Hochwertiges Futter sollte mindestens einen Anteil von 60% reinem Fleisch aufweisen. Auch kann man hier nicht das Verhältnis zwischen Muskelfleisch und Nebenerzeugnissen erkennen. Dies zeigt, dass bei Felix leider ziemlich nachgeholfen wurde, um es erschwinglich zu machen. Nicht jeder kann sich teures Futter leisten, einige Inhaltsstoffe hätte man sich dennoch sparen können. Zudem hätte man zum Beispiel mehr mit Nebenerzeugnissen aus der Schlachterei arbeiten können – auch wenn das Futter etwas teurer wird. Wer die Katze rein mit Fleisch füttern will, der kann sich einmal den Artikel Barf Katzenfutter zu Gemüte führen.

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Auch Stiftung Warentest gab dem Futter im Jahre 2014 keine gute Note. Mit Mangelhaft hatte die Marke damals abgeschnitten. Qualität und schlechte Deklaration wurden hier vor allem bemängelt. Dafür jedoch kann die Marke wieder bei Vielfältigkeit und dem Preis punkten. Auch Mineralstoffe und Vitamine sind in einem guten Verhältnis vertreten. Hochwertigere Alternativen wären catz finefood, Anifit oder Macs beispielsweise.

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