Gutes Katzenstreu ist für das Zusammenleben von Mensch und Katze unabdinglich. Es gibt natürlich auch Katzen, die genügend Auslauf haben und ihr Geschäft ausschließlich im Freien verrichten. Doch das ist selten der Fall, zumal die Katze dann die größte Zeit des Tages draußen sein müsste oder der Halter sie jedes mal rauslassen muss, wenn sie zur Toilette will. In der Natur ersetzen dann Erde, Gras und feines Kies oder Nachbars Vorgarten das Katzenstreu. Beim Kauf von selbigem ist genau so wie beim Futter, Qualität gefragt. Um die Hygiene im Haushalt aufrecht zu erhalten muss das Katzenklo stets sauber sein. In diesem Ratgeber möchten wir euch Tipps geben und die besten Katzenstreusorten im Vergleich vorstellen.

Warum ist Katzenstreu wichtig?

Das Katzenklo alleine reicht nicht aus, damit das Haustier „effektiv“ sein Geschäft verrichtet. Die Wohnung soll so wenig wie möglich vom Geruch belästigt werden und die Katze soll möglichst oft das Klo benutzen können. Deshalb kommt das Substrat zum Einsatz, welches Urin und Kot aufsaugt. Das Tier überdeckt die eigenen Ausscheidungen dann noch ganz von selbst, sodass unangenehmer Geruch gehemmt wird. Es gibt beim Katzenstreu 2 grundsätzlich verschiedene Sorten. Gängige Materialien beim Streu sind Betonit, Zellulose (Pflanzenfasern), Calciumsilikathydrat und/oder Mais Pellets.

Streu mit künstlichen Duftstoffen kommt nicht bei allen Katzen gleich gut an, sollte man wissen, auch wenn es für den Menschen besser riecht. Silikat-Streu ist besonders geruchsbindend und wird aus Quarzsand hergestellt. Der Vorteil: Es ist staubfrei und verschmutzt die Pfoten nicht. Dafür ist es aber ungesund bei Verschlucken, lauter und oft teurer.

Das Klumpstreu

Die meisten Menschen bevorzugen diese Art von klumpendem Katzenstreu. Das Streu bildet aufgrund der speziellen Zusammensetzung Klumpen, wenn es in Berührung mit Flüssigkeiten kommt. Diese Art von klumpendem Streu ist sehr ergiebig und bindet den Geruch sehr gut. Dafür muss man die Klumpen aber regelmäßig entfernen und mit neuem Streu ersetzen, da sie sich sonst immer schwerer entfernen lassen. Empfehlenswert ist es zudem, egal welche Streuart man verwendet, das Katzenklo einmal alle 7-8 Tage komplett zu säubern und das Streu mit frischem zu ersetzen. Langhaarkatzen können bei diesem Streu eventuell kleine Klumpen im Fell mit sich herumtragen, was eher nachteilig ist. Auch für Babykatzen ist eher die nächste Variante geeignet, da sie das Streu unter Umständen auch auffressen, was zu Problemen mit der Verdauung führen kann. Der Klumpstreu Testsieger ist aber auf alle Fälle das Cat’s Best 28441Öko Plus.

Nicht klumpendes Katzenstreu oder Naturstreu

Das Naturstreu ist meist biologischer Natur, manchmal aber dennoch klumpend. Das nicht-klumpende Katzenstreu bindet den Geruch und die Flüssigkeit deutlich weniger, als das obige. Dafür kommt es aber nicht zu extremen Verklebungen im Katzenklo und das Fell der Katze bleibt weitestgehend verschont, andernfalls muss die Katzenbürste her. Die kleinen Kothaufen lassen sich außerdem hier gezielt mit der Schaufel entfernen. Der Verbrauch ist oftmals deutlich höher, da es bei Verunreinigung keine Klumpen bildet und deshalb oftmals häufiger ausgetauscht werden muss. Für Kitten ist es dennoch besser geeignet. Beide Variationen an Katzenstreu kaufen kann mann besonders preiswert in online Shops. Zudem muss man es so nicht schleppen. Weiter geht es mit unseren Gewinnern des Katzenstreu Tests.

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Der Katzenstreu Test – die beste Auswahl im Vergleichsüberblick

Cat’s Best Öko Plus Katzenstreu aus Pflanzenfasern

cats best katzenstreu testDieses natürliche Katzenstreu aus Pflanzenfasern (Pellets) ist der absolute Renner in der Katzengemeinde. Der Vorteil liegt klar auf der Hand, denn da es sich um Naturstreu handelt ist es voll kompostierfähig und biologisch abbaubar. Man kann die Klumpen außerdem ganz bequem in der Toilette entsorgen. Ein weiterer Vorteil gegenüber gewöhnlichem Streu ist der, dass es Flüssigkeit in den pflanzlichen Fasern (dem Kapillarsystem) deutlich besser bindet.

Das Streu fühlt sich sehr viel leichter an, als gewöhnliches Streu und der Geruch ist angenehm natürlich. Die kleinen Körner sind eher weich als hart und haben unterschiedliche Formen und Größen. Nicht so staubig, wie man es vom Betonit-Streu kennt. Normalerweise wird es von den meisten Katzen im Praxistest sehr gut angenommen, so auch bei uns. Außerdem stellt sich heraus, dass es sehr ergiebig ist. Der Nachteil: Es ist etwas teurer, dafür aber ergiebiger, leichter und umweltschonender. Die Geruchsbindung ist bei täglicher Reinigung ausgezeichnet und es bilden sich leicht zu entfernende Klumpen. Das Streu fühlt sich wie erwähnt in der Hand sehr leicht und angenehm an – auch der Geruch ist eher frisch und es riecht nach Bio. Auf unserem Bild rechts erkennt man das Streu etwas näher. Laut dem Hersteller spart man sich letztendlich auch teure Müllgebühren. Auch, wenn die Ersparnis sicher geringer ist liegt der Vorteil dennoch deutlich in der Einfachheit bei der Entsorgung. Zudem lässt es sich wiederverwerten als Kompost.

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15 kg Klumpstreu Pet PLUS Babypuderduft

Klumpstreu-Pet-PLUS-BabypuderduftHierbei handelt es sich um gewöhnliches, steinhaltiges Betonit Katzenstreu, welches klumpend ist und einen leichten, angenehmen Duft mitbringt. Der erste Nachteil gegenüber dem obigen Produkt, der direkt auffällt, ist der, dass es etwas staubt beim Einfüllen, aber deutlich weniger als die uns bekannten Noname Sorten. Zudem ist es relativ schwer und nicht unbedingt umweltfreundlich. Es absorbiert die Flüssigkeit aber sehr gut und wird auch direkt von so gut wie allen Katzen angenommen.

Es absorbiert die Flüssigkeit und den Geruch 1 A. Hier kann man wirklich nichts an dem Streu aussetzen. Man füllt es ca. 5 cm hoch ein und entfernt am besten täglich, spätestens alle zwei Tage die Klumpen und füllt neues Streu ein. Das Pet PLUS Streu riecht zudem angenehm gut, es kann aber sein, dass nicht alle Katzen diesen Geruch mögen – hier ist ausprobieren angesagt. Die Geruchsbelästigung in der Wohnung ist so nochmals geringer. Es klebt nichts am Fell und der Pudergeruch ist nicht zu penetrant.
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Dehner Katzen-Hygienestreu, nicht klumpend

Dehner-Katzen-Hygienestreu-nicht-klumpendDieses nicht-klumpende Streu der Marke Dehner ist besonders für Katzenbabys sehr gut geeignet und kommt im 2 mal 5 kg Sack daher. Die Herstellung aus natürlichen Mineralien verschont, wie auch beim Ökostreu die Katze von Chemikalien oder Duftzusätzen. Es fällt auf, dass es relativ staubarm ist und die Flüssigkeit dennoch gut bindet, auch wenn es nicht klumpt.

In der Praxis ist es deshalb ergiebiger als zuvor erwartet. Man kann es außerdem ebenfalls als Strukturmaterial für die Kompostierung einsetzen und so gut entsorgen. Feuchtigkeit und Gerüche werden von dieser Sorte relativ gut aufgenommen, aber schlechter als bei den beiden Vorgängern, sodass es schon etwas intensiver riecht. Das Streu an sich ist geruchsneutral.

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Die Katze an das Streu richtig gewöhnen

Katzen sollte man möglichst langsam an neues Streu gewöhnen und stets etwas von dem alten, dem neuen beimischen, bis sich das Haustier an das neue Katzenstreu gewöhnt hat. Normalerweise nimmt sie es so deutlich besser an. Die Schaufel sollte übrigens immer passend zur Körnung des Streus gekauft werden. Jenachdem wie grob oder fein das Streu eben ist.

Der Katzenstreu Test von Stiftung Warentest: Ergebnis

Wir haben Ausschau gehalten nach dem Katzenstreu Testsieger von Stiftung Warentest. Als Tipp bekommt man vom Magazin, möglichst auf geruchneutrales und staubarmes Streu zurückzugreifen. Außerdem sollte man es regelmäßig erneuern und der Katze einen störungsfreien und gut zugänglichen Ort für das Katzenklo bieten. Gut abgeschnitten haben unter anderem das:

  • elamy Ultra Klumpstreu naturweiß
  • Benotsan Naturkatzenstreu Plus
  • Catsan Ultra plus
  • Cat‘s Best ÖkoPlus Öko-Katzenstreu
  • Bio Plus
  • Biokat’s Naturklumpstreu
  • Quality first Ultra-Klumpstreu