Die besten Katzenbürsten

Eine Katze ist ein tolles Haustier. Sie ist sehr selbstständig und vertreibt sich die Zeit sehr gut katzeselbst. Katzen sind vor allem nachtaktiv und brauchen keine dauerhafte Betreuung wie es beim Hund der Fall ist. Dennoch gibt es das ein oder andere Spielzeug für die eigene Katze. Doch neben dem ganzen Spaß muss auch die Pflege beachtet werden. Im Großen und Ganzen sind Katzen sehr pflegeleicht. Eine Katzenbürste für Langhaarkatzen ist sehr wichtig, aber auch für Kurzhaarkatzen, denn abhängig von der Katzenrasse und dem Fell, kann auch schnell mal Dreck hängen bleiben oder das Haar verfilzen. Katzen sind bekanntlich an sich sehr reinliche Tiere, doch eine Bürste, ist in den meisten Fällen notwendig, um das Fell strahlend beizubehalten. Auch fliegen so nicht allzu viele Haare in der Wohnung herum.

Regelmäßige Pflege des Fells

Eine Katzenbürste hat den Zweck, dass das Fell dauerhaft gepflegt ist, Verknotungen und Verfilzungen aufgelöst werden. Deshalb sollte man 1-3-mal die Woche, ganz von dem Katzentyp abhängig, das Fell bürsten. Wichtig ist, dass die Katze beim Kämmen keine Schmerzen bekommt und vorsichtig zu bürsten. Wenn man eine Katze regelmäßig kämmt, beugt dies auch dem Haarverlust vor. Endlich weniger Katzenhaare auf dem Sofa oder sogar in der gesamten Wohnung. Es gibt auch solche Modelle für Unterhaar und Unterfell. So kommt man mit den feinen Enden besonders tief in die Fellhaare hinein. Eine Unterfell Katzenbürste ist also vor allem für lange Fellhaare zu empfehlen.

Was sollte man noch über Bürsten und Kämme wissen?

Bürsten und Kämme für Katzen sind nicht nur aus hygienischen Gründen wichtig.  Die Katzenhaut gibt ein Öl ab, welches durch das Kämmen im Fell der Katze verteilt wird. Es sorgt dafür, dass es glänzend bleibt und hat eine positive Wirkung auf den Vitamin D Haushalt des Tieres. Nämlich bildet das colesterolhaltige Öl, welches durch das Bürsten im Fell verteilt wird, unter Einwirkung von UV Strahlen, das Vitamin D. Die Katze nimmt es dann auf, wenn sie sich putzt. Außerdem kann man beim Bürsten einmal genauer untersuchen, wie es um die Gesundheit der Katze steht. Milben, Flöhe und andere Übeltäter können schnell entlarvt werden. Aber auch Wunden können identifiziert und behandelt werden, bevor es zu einer Entzündung kommt. Hierbei kann man auch andere Körperstellen wie Zähne und Ohren untersuchen und pflegen. Weiterhin zeigt man der Katze mit dem Bürsten Zuneigung, was dem Gesamtverhältnis zwischen Mensch und Katze gut tut. Will sich die Katze nicht gerne bürsten lassen, sollte man nicht zu forsch vorgehen, jedoch auch nicht gleich aufgeben. Verfilzungen bei langhaarigen Katzen sollte man gar nicht erst aufkommen lassen, um mögliche Schmerzen zu vermeiden.

Zudem mögen es viele Katzen, wenn auch nicht alle, gekämmt zu werden. Neben der Katzenbürste oder dem Katzenkamm gibt es natürlich auch noch andere tolle Spielsachen, um das Haustier zu beschäftigen. Manchmal haben Katzen das Bedürfnis ihre Krallen auszufahren und zu kratzen. Damit die Einrichtung nicht darunter leiden muss, gibt es einen Kratzbaum. Auf und an dem Kratzbaum kann sich die Katze austoben. Sie kann ihre Krallen schärfen oder einfach nur auf den „Baum“ hochklettern. Es gibt solche Kratzbäume aus Holz oder auch aus Plüsch. Im Folgenden geht es aber an unseren Katzenbürsten Test. Gut abgeschnitten haben vor allem die FURminator Bürsten, aber auch die  Ferplast 85944899 kann sich sehen lassen.

FURminator Katzenbürste 47606 für kurzes Fellhaar

FURminator-47606_Die FURminator Katzenbürste ist einer der beliebtesten Katzenbürsten. Diese Bürste ist für Katzen über 4,5 kg gemacht. Gerade für kurzhaarige Katzen ist diese geeignet. Die Kantenlänge beträgt 6,7 cm, was bedeutet, dass die Bürste für eine Felllänge von weniger als 5 cm  geeignet ist. Die Katzenbürste entfernt loses Haar und auch Unterwolle durch Edelstahlkanten, die tief in das Fell eindringen. Dies funktioniert in der Praxis gut. Laut Hersteller ist diese Katzenbürste sogar von Tierärzten empfohlen. Ob das stimmt – wissen wir nicht. Fest steht aber, sie soll gegen die Bildung von Haarballen vorbeugend wirken. Der Langzeittest steht noch aus, die Haare lassen sich aber erstaunlich gut erfassen und schmerzfrei herausbürsten. Diese Bürste ist besonders für Katzen mit kurzem Fell gedacht (siehe auch: http://www.einfachtierisch.de/katzen/katzenhaltung/die-richtige-fellpflege-fuer-kurzhaarkatzen-id33463/). Die FURminator Modelle bringen im Prinzip alles mit, was eine gute Bürste haben muss: sie pflegen das Fell, fördern die Durchblutung und verhindern Verfilzungen. Außerdem werden lose Haare, Staub und Krümel sehr gut herausgebürstet.

Unsere Anna hat sie für euch getestet:

furminator-im-test

Die zweite Katzenbürste mit vielen positiven Erfahrungen, die wir gefunden haben und empfehlen möchten,  ist ebenfalls von FURminator. Sie ist für Katzen gedacht die ein längeres Katzenfell haben.

button-amazon

FURminator Langhaar Katzenbürste 47607

furminator-katzenbuerste-test-47607_Es gibt, wie erwähnt ebenfalls extra Katzenbürsten für langhaarige Katzen. Diese Bürste ist für langes Wollhaar geeignet und Stubentiger, die mehr als 4,5 kg wiegen. Die Bürste hat eine Kantenlänge von gleichermaßen 6,7 cm, ist aber für Haarlängen von mehr als 5 cm gedacht. Weiterhin entfernt diese Bürste gekonnt Unterwolle und lose Haare schonend. Sie bürstet besonders schonen und dünnt das Fell zudem leicht aus. Den Katzen scheint es zu gefallen. Außerdem werden die Haarknoten auf Dauer deutlich weniger – das Fell macht einen gesunden und gepflegten Eindruck. Angeblich wurde auch diese Bürste von Tierärzten empfohlen, weil sie gegen Bildung von gefährlichen Haarballen beiträgt.

Die Bürste ist super für Langhaar-Katzen wie die norwegische Waldkatze oder eine Perserkatze geeignet. Die Haare lassen sich nur etwas mühsam von der Bürste entfernen.

button-amazon

Trixie 24131 Softbürste – Katzenfell Bürste

Trixie-24131-Softbuerste-katzenZum Schluss darf sich durchaus auch noch die Trixie 24131 Softbürste für Katzen in dieser Bewertungsliste einreihen.  Sie besteht aus Kunststoff und ist für das Deckhaar, beziehungsweise Unterfell geeignet. Die Bürste besteht aus kleinen Metallborsten. Der Kunststoffgriff ist mit einem rutschfesten Gummi ausgestattet. Für langhaarige Katzen ist diese Bürste nicht sehr gut geeignet – deshalb sollte man in diesem Fall eher zum vorigen Modell greifen. Sehr kurze Haare können aber mit dieser Bürste gut bearbeitet werden, zumal sie auch gut in der Hand liegt. Sicherlich könnte man sie auch bei einem Hund mit nicht allzu dickem Fell verwenden.

Die Größe passt perfekt und sie lässt sich sehr leicht führen. Sie dringt gut in das Fell hinein und holt eine ordentliche Portion loser Haare heraus. Fellbündel und Gartenreste lassen sich gut entfernen, die Bürste bleibt nur manchmal etwas hängen – nicht unbedingt angenehm für die Katze. Bei manchen Katzen ist sie also durchaus etwas zu grob und es bleibt nicht ganz so viel loses Fell haften wie beim FURminator. Das Material ist außerdem nicht ganz so hochwertig und riecht etwas stark nach Plastik. Sonst aber eine tolle Bürste für das Katzenfell bei günstigem Preis.

button-amazon

Fazit und Tipps

Wenn man will, dass es seiner Katze gut geht, dann kümmert man sich auch um das Fell. Durch eine gute Katzenbürste geht es einer Katze besser und sie fühlt sich wohler. Wichtig ist es beim Kämmen nicht gegen das Fell zu bürsten. Das ist für Katzen ziehmlich unangenehm. Am besten bürstet man in Fellrichtung und nimmt die Katze solange am Bauch. Falls sich die Katze nicht gerne bürsten lässt, empfiehlt es sich die Katze etwas mit Leckerlys zu motiveren. Am besten erst nach dem Bürsten, damit die Katze beim nächsten Mal Bescheid weiß und den Vorgang einfacher über sich ergehen lässt.

So kämmt man eine Katze übrigens richtig: