Kattovit Katzenfutter

kattovit-katzenfutterUnser Redaktionskater James hatte in der Vergangenheit bereits öfter Probleme mit der Blase und längere Zeit eine chronische Blasenentzündung. Blasensteine waren hier zwar nur zum Teil vorhanden, Problem war aber insbesondere das schlechte Futter, dass er zu Beginn bekam. Er nahm fast ausschließlich Trockenfutter an und trank nur sehr wenig, weshalb er Nassfutter kaum wollte. Das Nassfutter, welches er bekam war zudem nicht allzu wertvoll. Tierärzte empfehlen einem häufig teures Katzenfutter mit bestimmten gesundheitlichen Absichten. Zum Teil ist dies sicher gerechtfertigt, auch wenn man immer ein kritisches Auge darauf werfen sollte. Sind die Inhaltsstoffe und Bestandteile wirklich anders als die von günstigerem, aber ebenfalls hochwertigem Futter? Welche Zusätze wurden beigegeben? Das Kattovit Katzenfutter wurde einem Test unterzogen. Hierbei haben wir uns generell die Sorten des Herstellers angeschaut und ein besonderes Augenmerk auf die Kattovit Urinary Variante gehabt. Übrigens empfiehlt sich bei chronischen Problemen mit der Blase auch ein Besuch beim Tierheilpraktiker.

Wichtige Eigenschaften im Überblick

  • Spezialkost für Katzen
  • Diverse Zusätze mit besonderer Zusammensetzung
  • Größtenteils höherer Fleischanteil
  • Urinary: harnansäuernde Stoffe (DL-Methionin und Ammoniumchlorid)
  • Zur Vorbeugung diverser Krankheiten (nicht Heilung)
  • Fütterungsempfehlung in der Regel über mehrere Monate
  • Hoher Preis

Das Kattovit Katzenfutter: Erfahrungen und Test

Bei der Urinary Variante wird eine Fütterung von 6 Monaten empfohlen. Generell empfiehlt der Hersteller die Fütterung über mehrere Monate, was durchaus auch ins Geld gehen kann. An sich unterscheidet sich das Futter rein optisch kaum von gewöhnlichem Katzenfutter. Kattovit hat allerdings diverse Stoffe – je nach Sorte zugesetzt, um zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel zu fungieren und diverse Beschwerden vorzubeugen. Bei der Urinary Variante wurde auf eine hohe Verdaulichkeit gesetzt und einen niedrigen Magnesiumgehalt. Zudem enthält es harnansäuernde Stoffe, so DL-Methionin und Ammoniumchlorid, um den den pH-Wert des Katzenurins bei 6,4, also im niedrigen Bereich zu belassen.

Als Fütterungsempfehlung wird folgende angegeben:

Gewicht der Katze 3kg: ca. ½ 400g-Dose pro Tag
Gewicht der Katze 5kg: ca. ¾ 400g-Dose pro Tag

Das Futter ist relativ teuer, je nach Sorte ist ein Fleischanteil von 5-45% in den Kattovit Sorten auszumachen. Ab 30% ist dieser hier akzeptabel. Nahezu alle Sorten enthalten aber Getreide, was als negativ zu bewerten ist. Die Sorte Kalb weist folgende Bestandteile auf – auch die anderen Urinary Sorten sind sehr ähnlich in der Zusammensetzung. Der Fleischgehalt zum Beispiel unterscheidet sich aber auch hier von Sorte zu Sorte:

Analytische Bestandteile: Rohprotein 11,0%, Fettgehalt 6,5%, Rohfaser 0,2%, Rohasche 1,8%, Feuchtegehalt 78%, Calcium 0,22%, Phosphor 0,20%, Magnesium 0,018%, Natrium 0,12%, Kalium 0,22%, Chlorid 0,20%, Schwefel 0,12%.

Zusammensetzung: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (u.a. 22% Kalb), Getreide, Mineralstoffe (0,43% Calciumsulfat).

Weitere Sorten:

  • Niere/Renal
  • Gastro
  • Diabetes/Gewicht
  • Aufbaukur
  • Sensitive

Die unterschiedlichen Inhaltsstoffe und Zusammensetzungen können in der jeweiligen Produktbeschreibung auf Amazon eingelesen werden.

Konsistenz und Zusammensetzung

Das Futter macht erst einmal einen relativ positiven Eindruck und es wird auch ganz gut angenommen, allerdings haben wir keinen Langzeittest gemacht, da es dann doch etwas zu teuer wurde. Speziell das Kattovit Urinary Harnstein Low Magnesium Katzennassfutter sorgt als Spezialfutter als Harnsteinprophylaxe dafür das Aufkommen von Harnsteinen vorzubeugen. Katzen, die Probleme mit der Blase und Harnsteinen haben können davon profitieren, dass es einen niedrigeren pH-Wert des Urins der Katze beibehält.

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