Günstiges Katzenfutter – Billig oder gut?

Wenn Katzenfutter günstig, aber nicht billig also schlecht sein soll wird es meist kritisch. Die Katze soll ja auch zufrieden und nicht mürrisch sein. Das bedeutet dennoch nicht, dass sich diese beiden Kriterien gegenseitig ausschließen. Aus Kostengründen muss man manchmal eben einfach abwägen und kann sich nicht immer für das beste und teuerste Katzenfutter entscheiden. Wenn der Geldbeutel nicht allzu viel her gibt muss man unter Umständen kleine Kompromisse eingehen, letztendlich kommt man dennoch an Katzennahrung, die einigermaßen manierlich ist. Hier gibt es ein paar Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit wäre zum Beispiel beim Metzger nach Fleischresten Ausschau zu halten.

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Fleischreste beim Metzger als Katzenfutter

Geht es darum für seine Katze gutes Katzenfutter ohne Zusatzstoffe bereit zu stellen, so ist man beim Metzger ja prinzipiell gut bedient. Man weiß in der Regel, was drin steckt nämlich Fleisch. Das Risiko, dass es sich dabei um Tiere handelt, die mit Antibiotika oder ähnlichem „angereichert“ sind bleibt aber zumindest bei Nicht-Bio Qualität dennoch bestehen. Möchte man Bio-Fleisch kaufen, so steigt hier wieder der Kostenfaktor. Am kostengünstigsten sind aber beim Metzger Innereien und unschöne Fleischabschnitte, die er so unter Umständen nicht mehr verkaufen kann. Es lohnt sich also danach zu fragen.

Innereien wie Leber, Mägen oder Hühnerherzen sind bei Katzen beliebt und gesund. Man sollte sie allerdings nicht ausschließlich damit füttern, da sie nicht alle Nährstoffe bieten, die eine Katze braucht. Frische Hähnchenbrust oder frischer Fisch wäre für Katzen sicher die beste und attraktivste Variante. Selbst roh kann man das Fleisch verabreichen. Doch auch hier steigt dann wieder der Preis. Innereien sollte man immer abkochen. Günstiges Katzenfutter vom Metzger ist also eher die Ausnahme. Selbst Hühnerherzen kosten im Durchschnitt 3 Euro pro Kilogramm. Bei Whiskas Katzenfutter oder Futter vom Discounter ist man meist noch billiger dran. Es bietet sich aber an zum Beispiel gelegentlich Fleisch vom Metzger zu verfüttern und in anderen Fällen wieder zum gewöhnlichen Katzenfutter zu greifen. Insgesamt 3 einfache Tipps zum Sparen, ohne ein allzu schlechtes Gewissen haben zu müssen:

  • Weniger hochwertiges Katzenfutter mit frischem Fleisch mischen
  • Metzger nach Fleischabschnitten fragen (oder Barf)
  • Nach Restposten Ausschau halten

Günstige Katzenfuttersorten, die dennoch hochwertig sind

Bekanntlich gehören Zucker, Getreide und Zusatzstoffe sowie Konservierungsstoffe nicht in hochwertiges Futter. Viel Fleisch ist die Devise. Billige Eigenmarken von Supermärkten und sogar bekannte Marken aus der Werbung wie Whiskas oder Felix sowie Cesar sind in Sachen Zusammensetzung nicht zu empfehlen, auch wenn der Preis erschwinglich ist. Zu den hochwertigeren Futtersorten gehören Catz finefood, Lucky Kitty oder Dehner best nature beispielsweise. Diese kosten im Durchschnitt aber deutlich mehr als 5 Euro das Kilogramm. Lediglich letztere Marke ist im Verkaufspreis günstiger – unter 5 Euro angesiedelt. Dafür sind diese 3 Sorten aber absolut empfehlenswert, was die Zusammensetzung angeht.

Günstiger in der Anschaffung und dennoch gut sind die Marken Animonda Carny oder Lux-Aldi Zarte Fleischmahlzeit (Aldi Nord) oder Cachet Select von Aldi Süd. Letztere beide Marken muss man jedoch von den anderen Namen aus dem Aldi Sortiment strikt trennen. Hier muss man also auf die Inhaltsstoffe schauen. Diese enthalten rund 60% Fleischanteil, die anderen Marken hingegen nur 6% oder weniger und sind mit Getreide oder Zucker gestreckt.

Animonda Carny ist hier mit dem absolut besten Preis-Leistungsverhältnis zu empfehlen. Dies kostet im Durchschnitt nur 3 Euro pro Kilogramm – je nach Händler und Sorte und weist einen Fleischgehalt von 60-70% auf. Zusatzstoffe, Zucker, Getreide oder pflanzliche Abfallstoffe spart der Hersteller hier gänzlich aus. Auch geschmacklich gesehen sind die meisten Katzen von den Produkten angetan. Bei der Fleischqualität kann man ruhig auch bei Nebenerzeugnissen zugreifen, solange der Fleischanteil hoch ist und keine unnötigen Zusatzstoffe drinstecken.