Giftig für Katzen: Pflanzen, Kräuter und Lebensmittel

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kuchen-ungesund-katzeKatzen sind keinesfalls Allesfresser. Tierhalter müssen aber generell akzeptieren, dass die Essensgewohnheiten der Haustiere sich grundlegend von denen der Menschen unterscheiden. Lebensmittel und Pflanzen, die dem Menschen nichts ausmachen können im selben Moment für Katzen nicht nur sehr ungesund, sondern auch giftig sein. Eine gesunde Ernährungsweise und hochwertige Katzennahrung sind die Basis für ein langes und gesundes Katzenleben. Wichtig ist hier vor allem eines: Viel Fleisch. Bereits in geringen Mengen können unterschiedliche Lebensmittel Vergiftungsreaktionen bei Katzen auslösen.

Was darf die Katze nicht fressen?

Auch sollten Katze und Hunde nicht das Gleiche zu Essen erhalten. Hin und wieder kommt es durchaus vor, dass die beiden Haustiere sich vom Napf des jeweils anderen bedienen, wenn sie zusammen leben. Dies ist an für sich kein großes Problem, wenn dies in unregelmäßigen Abständen geschieht. Kommt der Fall allerdings häufiger vor, kann Übergewicht für den Hund drohen, weil der Proteinbedarf geringer ist.

Im Gegenzug kann die Katze unter Mangelerscheinungen leiden, da sich die Zusammensetzung von Hundefutter und Katzenfutter grundlegend unterscheidet. Man sollte also auch nicht den Fehler begehen und der Katze Hundefutter kaufen, weil es zum Beispiel gerade im Angebot ist.

Knoblauch und Zwiebeln: Die meisten Katzenhalter sollten mittlerweile wissen, dass Katzen keine Zwiebeln und kein Knoblauch essen dürfen. Die Schwefelverbindungen in der Zwiebel wirken auf die Samtpfoten ohnehin abschreckend. Sie greifen allerdings auch die roten Blutkörperchen der Tiere an und können somit schaden. Ähnliches gilt für Knoblauch. Darin stecken aber auch schädliche Bestandteile wie Allylpropylsulfid und N-Propyldisulfid.

Milch: Viele Katzenhalter fragen sich, ob die Tiere Milch trinken dürfen. Produkte, die aus Kuhmilch bestehen werden von erwachsenen Katzen nicht gut vertragen. Ihnen fehlt das Enzym Laktase, um die Laktose zu verstoffwechseln. Im Handel gibt es jedoch spezielle Katzenmilch, die von Katzen gut verwertet werden kann.

Rohes Schweinefleisch: Bekanntlich schadet auch rohes Schweinefleisch den Katzen. Es enthält einen für sie sehr schädlichen Virus: Den Aujeszky-Virus. Auch in gekochtem Zustand sollte man Katzen deshalb besser nicht mit Schweinefleisch füttern. Des Weiteren können Bandwürmer und andere Erreger übertragen werden.

Alkohol: Alkohol bei Katzen. Ein Thema, das eigentlich klar sein sollte. Dennoch wird auch dieses Konsumgut der Vollständigkeit halber erwähnt. Ethanol kann bereits in kleinen Mengen bei Katzen zu einer Alkoholvergiftung führen. Zudem leidet nicht nur die Koordinationsfähigkeit, sondern auch Magenprobleme können die Folge sein. Dementsprechend dürfen Katzen auch keine süßen Liköre erhalten.

Liste tödlicher Lebensmittel und Pflanzen für Katzen

was-ist-giftig-fuer-katzenNeben den genannten Produkten gehören auch rohe Kartoffeln, Auberginen, rohe Bohnen und geräucherte Lebensmittel auf die Nogo Liste. Sie sind für Katzen tendentiell giftig. Dazu gehören auch Avocados. Zudem gibt es für Katzen giftige Zimmerpflanzen.

Zu diesen zählen der Weihnachtsstern, Maiglöckchen und die Engelstrompete. Daneben auch der Schnittlauch. Es gibt noch andere Zimmerpflanzen, die Katzen nicht mögen oder die für sie giftig sind. So ekeln sich die Tiere beispielsweise auch vor Zitruspflanzen.

Zu den tödlichen Pflanzen und Lebensmitteln (bei hohen Dosen) für Katzen gehören:

  • Kaugummis
  • Schokolade
  • Hefeteig
  • Schnittlauch
  • Kaffee
  • Weintrauben / Rosinen

Ist Thunfisch für Katzen giftig?

Es gibt auch die weitverbreitete Meinung, Thunfisch sei für Katzen schädlich oder giftig. Dies wird auf die hohe Quecksilberbelastung zurückgeführt. Heute weiß man jedoch, dass diese meist von den Herstellern streng kontrolliert wird und heutzutage in der Regel nicht mehr so hoch ist. Aufpassen sollte man bei Thunfisch in Öl aufgrund des Fettgehalts dennoch.